Scuba-Diving ohne Tauchschein

Nachdem ich schon öfter beim Schnorcheln die wunderschöne Unterwasserwelt hier rund um Palawan bewundern konnte, wuchs in mir der Wunsch, es doch auch einmal mit dem Tauchen zu probieren. Da ich bisher davon ausging, dass dazu ein Tauchschein erforderlich ist, kam ich gar nicht auf die Idee, meinen Wunsch zu realisieren. Doch dann las ich an einem Laden in El Nido im Schaufenster die Frage, hast du schon immer davon geträumt, wie es ist, unter Wasser schwerelos zu schwimmen und zu atmen?

Ich betrat den Laden und fragte nach dem Angebot und ob es eventuell einen deutschen Tauchlehrer gibt. Ein französischer Tauchlehrer informiert mich in englisch und verneinte die Frage nach einem deutschen Tauchlehrer. Allerdings gäbe es einen Holländer, der auch deutsch könne. Na, das passte ja prima, da ja Niederländisch meine zweite Sprache ist. Und so meldete ich mich einige Zeit später wieder dort, unterhielt mich mit dem Mann aus Haarlem und fasste den Entschluss, am nächsten Tag das Tauchen zu probieren. Ich wurde vermessen (für den Anzug) und gebrieft (für eine kleine Prüfung) und sollte mich am nächsten Tag um 7:30 wieder dort einfinden. Dass ich in der Nacht etwas unruhig schlief, könnt ihr euch sicher vorstellen.

Nach einer kleinen Prüfung zum Verhalten unter Wasser, zum Druckausgleich, zum Umgang mit den Geräten und zum Kontakt zum instructor (mein persönlicher Tauchbegleiter) ging es auf das Schiff. Mit mir kamen noch 7 Menschen aus allen Ecken der Welt (alle hatten mehr Erfahrung als ich). An Bord zog ich den Taucheranzug an und wurde beim Trockentraining im Umgang mit dem Mundstück, der Weste und den Geräten unterwiesen. Auch eine klitzekleine Einführung in die Tauchersprache gab es (denn unter Wasser kann man ja nicht reden). Nachdem mein instructor Win (kommt von dem Namen Windel) das Gefühl hatte, ich habe es begriffen, ging es ins Wasser. Zuerst ins flache, da ich dort noch einmal zeigen musste, dass ich alles verstanden habe (wie puste ich Wasser unter Wasser aus dem Mundstück, was mache ich, wenn ich das Mundstück aus dem Mund verloren habe, wie fülle und entleere ich die Tauchweste – und kann damit meine Tauchtiefe regulieren, wie drücke ich Wasser aus der Taucherbrille, mit welchen Zeichen signalisiere ich, dass alles ok ist oder ich ein Problem habe). Danach ging es direkt los…

Der erste Tauchgang dauerte ungefähr 40 Minuten. Zum zweiten Tauchgang sprang ich direkt von Bord im Stehen ins Wasser.

Wir sahen unter Wasser wirklich viel mehr, als ich mir je vorgestellt hatte – es war wie im Film, bloß, dass ich mittendrin war.

Es war für mich wirklich ein unvergessliches Erlebnis…stolzer Selfie in der Pause

…und ich hoffe, dass ich die Meeresbewohner nicht zu sehr gestört habe.91376722-650d-4db1-8d7c-35c5ba93b0ba

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