L.A. – Tag 2

Die Wetter-App hatte für diesen Tag das beste Wetter vorhergesagt. Also entschieden wir, einen Strandtag zu machen. Der kalifornische Winter ist lange nicht so kalt ist wie der deutsche, aber doch zu kalt zum Baden.

Wir sind also mit Bus und Lightrail (eine Art gößere Straßenbahn) ohne Badesachen zum Santa Monica Pier gefahren.

Es handelt sich dabei um eine Art Seebrücke, wie man das von Ahlbeck oder Heiligenhafen kennt, nur – typisch USA – viel, viel größer. Es gab darauf eine kleine Achterbahn, ein kleines Riesenrad und natürlich viele Buden mit den unterschiedlichsten Essensangeboten. Aber am Beeindruckendsten fand ich die vielen Musiker, die in vielen Stilen musizierten. Sie waren geschickt so weit voneinander entfernt platziert, dass man ihnen ungestört lauschen oder weitergehen konnte, ohne sie lange zu hören. Das folgende Video hat Carolien aufgenommen. (nicht irritieren lassen, beim Abspielen ist das Video nicht kopfüber)

Von dort sind wir den Strand entlang gewandert und der Santa Monica Beach wurde zum Venice Beach. Dieser wirkte auf mich so hippig und flippig, dass ich eine Ahnung bekan, was kalifornisch bedeuten könnte. Wir begegneten vielen Skatern und Radfahrern, es roch nach leckerem Essen und Gras und es gab wie auf einem Markt zu kaufen, was das Herz begehrt.

Das größte Abenteuer für mich aber war die Begegnung mit einer Streetart-Gruppe, die aus Männern aus Californien, den Philippinen und Russland bestand.img_6976

Ziemlich schnell wurde ich aus der Gruppe der Zuschauer ausgewählt und zum volunteer (Freiwilliger). Die Zusammensetzung der Freiwilligen war: hübsche Frauen, weiße (reiche?) Männer, Kinder (denn die sind die Zukunft) und ein asiatischer Mann (auf den etliche der herben Sprüche gemünzt waren und der vielleicht Teil der Gruppe war?). Noch nichts Schlimmes ahnend, stellte ich mich mit in der Reihe auf und „eigentlich“ sollten wir alle nur kurz mitspielen, damit der jüngste Teilnehmer der Gruppe Iziah zeigen kann, wie weit er springen kann.

Doch dann hieß es, wir sollten uns vorher noch aufwärmen… Das bedeutete sicher nichts Gutes.

Auf einmal waren wir „white men“ die Soulbrothers und durften den Bewegungen des Vortänzers folgen.

Er brachte uns natürlich zu größten Höchstleistungen, doch endlich kam auch der Sprung:

Diese Leistung von Iziah hat natürlich den Aufwand vorher auf jeden Fall gelohnt!img_6989

Wir hatten auf jeden Fall einen wunderbaren Strandtag und mein Bild von California ist um eine tolle Erfahrung reicher!

 

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