Familie wieder vereint und Ankunft in Kanada

Mein letzter Bericht liegt schon wieder einige Wochen zurück. Mittlerweile sind wir schon seit über zwei Wochen in Kanada. Mit diesem Beitrag werde ich die Zeit dazwischen zusammenfassen.

Costa Rica

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Jimmy mit einem Nasenbär

In unserer letzten Woche in Costa Rica haben wir zuerst Jimmy aus dem Tierauffangprojekt in Paraíso Carlisa abgeholt. Wir blieben dort zwei Nächte und Jimmy zeigte uns die zur Zeit dort lebenden Tiere.

Er hatte sich in den vergangenen Wochen mit anderen Freiwilligen aus mehreren Ländern um diese Tiere gekümmert. Es hat ihm auf jeden Fall Spaß gemacht und er hat auch einige Abenteuer erlebt.

Danach fuhren wir entlang der Westküste Costa Rica’s über Parrita und Palmar Norte nach Salitre zu Isabels Familie, um Carolien abzuholen. Sie war dort für einige Wochen mit Isabels Geschwistern zur Schule gegangen und hat ihre Fähigkeiten in der spanischen Sprache stark verbessert.

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Abschied von Freundinnen in Salitre

Außerdem gewann sie etliche Freundinnen, die ihr vor unserer Weiterreise eine wunderschöne Abschiedsfeier bereitet haben.

Auch der Abschied von Isabel und Ihrer Familie war sehr emotional und lässt auf ein baldiges Wiedersehen hoffen.

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Madonna auf dem Propeller

Unsere letzten – nun wieder gemeinsamen – Tage in San José verbrachten wir mit Sightseeing, Shopping und dem Besuch bei einem Kollegen von Claudia sowie seiner Familie.

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John (Lennon) und Joerg

Am 2.Mai waren die Koffer und Taschen fertig gepackt und es ging mit einem Uber – Fahrer zum Flughafen. Wir haben in San José fast alle Fahrten mit Uber mit der dazugehörigen App organisiert und dabei nur gute Erfahrungen gemacht.

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Über in San José

USA

Der Flug nach Miami sowie die erneute Einreise in die USA waren unkompliziert und gingen schnell von statten. Unser Hotel hatten wir uns extra in Flughafennähe gesucht, um für den Weiterflug nach Kanada keine große Anfahrt zu haben. Dadurch waren die Ausflüge nach Miami Beach nicht ganz so einfach, aber ebenfalls dank Uber möglich. Man lernt mit Uber die verschiedensten Typen von Menschen kennen.

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Familienbild am Ufer in Miami

In Miami Beach waren wir natürlich an einigen Stränden, aber auch in Little Havanna und im Stadtzentrum. img_5092In den touristischen Zentren gibt es in Miami Nahverkehrssysteme, die kostenfrei zu nutzen sind und einem das Fortkommen etwas erleichtern. Eines davon ist der Metromover.

Unser Weiterflug nach Toronto/Kanada fand am 5. Mai statt. Solch eine einfache Reise haben wir auf unserer ganzen Weltreise noch nicht erlebt. Der Check-in inklusive Gepäckaufgabe und Grenzabfertigung haben zusammen keine 20 Minuten gedauert.

Kanada

Auch die Ankunft in Toronto sowie Weiterreise zum Hauptbahnhof, die Platznahme im Zug und Bahnfahrt nach Ottawa verging wie im Fluge. Einen großen Teil der Zugfahrt fuhren wir entlang des mächtigen Sankt-Lorenz-Stroms.

In Ottawa wurden wir vom Frühling begrüßt, den wir ja auf unserer bisherigen Reise nicht persönlich erlebt hatten (nur in Berichten aus Deutschland erlebten wir das Warten auf ihn und seine plötzliche Ankunft mit).

Nach dem Bezug unseres Quartiers für die nächsten 6 Wochen im Stadtviertel Whitehaven machten wir uns daran, die Hauptstadt Kanadas Ottawa kennen zu lernen.

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In Ottawa

Sie liegt am Ottawa River in der Provinz Ontario und auf dem anderen Flussufer befindet sich die Stadt Gatineau in der französischsprachigen Provinz Quebec. Beide Städte bilden eine gemeinsame Hauptstadttregion.

Die Stadt begrüßte uns von ihrer freundlichsten Seite mit Sonnenschein, warmen Temperaturen und Blüten und Blumen. Zur Zeit findet hier das Tulpenfest zum Frühlingsbeginn sowie zum Gedenken an die kanadische Gastfreundschaft für die niederländische Prinzessin Juliana während des zweiten Weltkriegs statt, die sich nach Kriegsende mit 100.000 Tulpenzwiebeln bedankte.

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Tulpenfest in Ottawa

Inzwischen sind wir gut angekommen. Carolien geht zur Highschool, Jim und Jörg verbessern ihr Englisch in einer Sprachschule und Claudia findet für uns die besten Ausflugsziele.

An diesem Pfingstwochenende waren wir in einer Region, die sich 1.000 Islands nennt und sind mit einem Boot auf dem Sankt-Lorenz-Strom zwischen den USA und Kanada zwischen den vielen Inseln umher geschippert.

Auf dem 1000 Islandstower auf der Insel Hill wurden wir von einem äußerst kompetenten und freundlichen Mann begrüßt, der uns die vielen Sehenswürdigkeiten, die man von „seinem Turm“ aus sehen kann, nahe brachte. Für die Weiterreise gab er uns den Tipp, den alten Eisenbahntunnel in Brockville zu besuchen, der zu einer Kunstinstallation umgebaut wurde.

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Ehemaliger Eisenbahntunnel in Brockville

Mit einem kleinen Video von einer künstlerischen Zugfahrt durch den Tunnel verabschiede ich mich für heute.

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