MosaïCulture

Nachdem wir Ottawa verlassen hatten, machten wir in Gatineau eine erste Station, um die am gleichen Tag frisch eröffnete Ausstellung Mosaï Culture zu besuchen. Sie ist im Park Jacques-Cartier zu finden.

Ich hatte schon einige Wochen zuvor bei einem Ausflug gesehen, wie die Ausstellung entstand und war sehr neugierig, die fertigen Exponate anzuschauen. So konnte ich meine Familie überzeugen, mit mir zur Eröffnung zu fahren und ich glaube, es hat ihnen auch gefallen. Alles ist mit Pflanzen bedeckt bzw. aus Pflanzen gemacht worden.

Viele Ausstellungselemente wurden von kanadischen Provinzen gestaltet und unter ein spezifisches Thema gestellt. Für die Provinz Quebec stehen die „Drei Schiffe aus Frankreich“.

Den Hummerfischer präsentiert Nova Scotia.

Der Rotfuchs vertritt Prince Edward Island.

Für die Provinz Saskatchewan ist einer der berühmten rotgekleideten Mounties aufgestellt.

Ein bepflanztes Abbild der Skulptur Killerwal von Bill Reid steht für British Columbia.

Der Vogelbaum symbolisiert nicht eine Provinz, sondern die wilde Natur an sich, in der heute immer mehr Arten von Menschenhand ausgelöscht werden.

Der Trommeltänzer zeigt einen Inuit aus Nunavut.

Diese Pflanzenskulpur heißt „Segnung der Weissagungsdrachen“ und wurde zum 150. Jubiläum Kanadas im Jahr 2017 von der Stadt Beijing als Glückwunschgeschenk gemacht.

Ebenfalls aus dem Reich der Mitte China wurde die Skulptur „glückliche Feier der neun Löwen“ von der Stadt Shanghai an Kanada übergeben.

Die Schneeeulen sind seit 1987 Abbild für den offiziellen Vogel der Provinz Quebec.

Diese Papageientaucher stehen für Neufundland und Labrador.

Der Goldsucher ist ein Sinnbild für die Suche nach dem edlen Metall in Yukon.

Mit dem „Heulenden Wolf“ wird die Geschichte der Nordlichter erzählt.

„Der Mann der Bäume pflanzt“ ist der Titel eines Trickfilms und diese Szenerie ist dessen Schöpfer Frédéric Back gewidmet. Sie hat mir besonders gut gefallen.

Ein Voyageur ist in der alten Zeit des Pelzhandels in Kanada ein Händler und Transporteur gewesen.

Dieser Riese sitzt hier für einen gewissen Joseph Montferrand, der selbst von großem Körpermaß für die Rechte der „kleinen Leute“ in Gatineau und Ottawa stand.

Die Skulptur „Odyssey and Hope“ der britischen Künstlerin Heather Jansch ist eigentlich kein MosaïCulture Objekt, sondern aus Treibholz hergestellt.

Eine Cellistin sowie der Flügel standen nahe der Stelle, an der die offizielle Eröffnung stattfand. Gleich daneben drehte sich eine Ballerina zur Musik.

Auch zum Mond und dem Raben gibt es eine Geschichte der First Nations. Danach soll der Rabe mit einem Trick das Licht des Morgensterns zu den Menschen gebracht haben.

Eine andere Geschichte der First Nations erzählt, wie Wisakedjak, nachdem sein Vater Kichi Manito die Erde aufgrund der Sünden der Menschen überflutet hatte, den Tieren half, die Erde wieder bewohnbar zu machen. (Irgendwie bekannt?)

Eine andere Schöpfungsgeschichte erzählt vom Vater-Vogel und von Mutter Bär, die den Samen für die Zukunft der Erde säten.

Von allen Seiten des Parks aus zu sehen ist die Skulptur von Mutter Erde.

Ganz in ihrer Nähe befindet sich eine Herde grasender Bisons, die wirklich täuschend echt aussehen.

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